Schluckstörungen 2018-10-14T12:30:21+00:00

Schluckstörungen

Hier führt entweder die Zunge nicht die normale Schluckbewegung durch, das Schlucken fällt schwer oder man kann gar nicht mehr schlucken.

Wir haben für Sie die Schluckstörungen in folgende Diagnosegruppen unterteilt:

Bei der myofunktionellen Störung spricht man von einer Schluckstörung, obwohl die Schluckfunktion nicht direkt beeinträchtigt ist. Man könnte es also als indirekte Schluckstörung bezeichnen.

Infolge einer muskulären Schwierigkeit im Bereich der Zunge, des Kiefers und/oder der Lippen stößt die Zunge während des Schluckens nach vorne. Der Zungenvorstoß kann seinerseits eine Zahnfehlstellung verursachen.

Die Auswirkungen reichen von geringen Zahnfehlstellungen bis hin zu komplizierten Zahnwechselproblemen und späteren kieferorthopädischen Eingriffen, sowie zu einem massiven Ungleichgewicht aller Funktionen, die den Mund betreffen: Aussprache, Schlucken und Atmung, letzteres wiederum als Ursache für häufige Atemwegserkrankungen.

Die Ursachen der myofunktionellen Störung können sehr verschieden sein, z.B. unterentwickelte Muskulatur infolge häufiger Erkältungen im frühen Kindesalter, Schnullergebrauch, allgemeine Schwäche der Muskelspannung, Genschäden, einige Behinderungen, ferner Erkrankungen wie Muskelschwund.

Die Störung kommt vorwiegend im Kindes- und Jugendalter vor. Manchmal wird eine Therapie erst im Erwachsenenalter begonnen.

Es handelt sich um die Schluckstörung im engeren Sinne.

Die Verschlucksituationen können so gehäuft auftreten, dass zu künstlicher Ernährung übergegangen werden muss.

Als Ursachen kommen in Betracht: Schlaganfall, Verspannung der Hals-, Schulter- und Kiefermuskulatur, Schleudertrauma, Chemotherapie, Kehlkopfentfernung, Behinderung, Demenz.

Alle Altersgruppen können betroffen sein.